Der Stalinismus im Gedächtnis Europas
Vortrag beim Gedenkstättentreffen Kreisau
Ist eine europäische Erinnerungskultur vor dem Hintergrund der Widersprüchlichkeit von Opfer- und Täterzuschreibungen, konkurrierender Referenzerzählungen und der ideologischen Erblast der Gewalterinnerung im Kalten Krieg überhaupt möglich? In ihrem Vortrag „Verstörende Erinnerung. Der Stalinismus im Gedächtnis Europas“ ging die Historikerin Prof. Dr. Claudia Weber dieser Frage nach.
Zur Eröffnung der Fachtagung „Das Zeitalter der Umbrüche“ am 21. März in der Internationalen Begegnungsstätte Kreisau unternahm sie den Versuch einer historischen Rückschau, um Ideen entstehen zu lassen für die Beantwortung der Frage nach einer gemeinsamen Geschichte des krisengeschüttelten Europas. „Wer sind die Akteure dieser ‚invention of tradition‘? Hat sich diese Vorstellung in der Gegenwart schon überlebt? War sie ohnehin nur eine schöne Phantasie jenes „euphorischen Jahrzehnts“ nach dem Kalten Krieg?“
Den Vortrag von Prof. Claudia Weber lesen Sie hier. (PDF-Dokument, 212.4 KB)
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Erschienen am 24.10.2018
Aktualisiert am 12.11.2018