Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz
Ein demokratischer Diskursraum für Menschenrechte

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Der Schutz für geflüchtete Mensch gehört zum Kernbestand einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft. Das jährliche Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz ist seit 25 Jahren ein Ort, an dem um menschenrechtskonformen Schutz für geflüchtete Menschen gerungen wird. Gemeinsam suchen Fachleute aus Zivilgesellschaft, Anwaltschaft, Richterschaft, Behörden, Wissenschaft und Politik hier nach Lösungsansätzen, um Geflüchteten eine gerechte Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen.
Das Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz ist ein wichtiges öffentliches Forum, das es deutschen Nichtregierungsorganisationen in diesem Bereich ermöglicht, in einen konstruktiven und kritischen Austausch mit Politik und Behörden zu treten. Gleichzeitig erlaubt es Politik, Ministerien und Behörden, ihre Sichtweisen darzustellen. Verschiedene formale Gesprächsformate, aber auch informelle Gespräche bieten in diesem Rahmen die Möglichkeit, tagesaktuelle wie auch langfristige rechtliche und politische Vorhaben des Flüchtlingsschutzes zu besprechen. Die Zivilgesellschaft tritt hier dauerhaft mit starken Stimmen gemeinsam auf: UNHCR, Pro Asyl , Amnesty International, Deutsches Rotes Kreuz, Deutscher Anwaltverein, Diakonie, Caritas, Neue Richtervereinigung, Arbeiterwohlfahrt, Paritätischer Wohlfahrtsverband treten hier seit vielen Jahren zusammen für menschenrechtskonformen Schutz Geflüchteter ein.
Evangelische Akademie schafft Diskursraum und setzt Themen
Damit dieser Diskursraum zustande kommen kann, fungiert die Evangelische Akademie zu Berlin als Vermittlerin, setzt aber auch aktiv Inhalte auf die Agenda. In Zeiten polarisierter Diskurse und Echokammern hat sich das Symposium als demokratischer Raum bewährt und ermöglicht jährlich rund 400 Fachleuten eine zweitägige Begegnung. Seit 25 Jahren gestalten wir somit auch politische Prozesse auf deutscher und europäischer Ebene mit. Mit Kompetenz und langem Atem weisen wir auf Mängel im System hin und verschaffen vulnerablen Gruppen Gehör im öffentlich-politischen Diskurs. Dabei kommen zugleich immer Geflüchtete selbst zu Wort.
Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern melden wir uns auf diese Weise im politischen Berlin vernehmlich zu Wort. Wir schaffen Bewusstsein für die Herausforderungen unterschiedlicher Gruppen von geflüchteten Menschen, vernetzen Multiplikatorinnen und Mulitplikatoren, kämpfen für einen besseren Flüchtlingsschutz, sind öffentliches Forum, machen Forderungen sichtbar und sind Faktor für eine bessere Entscheidungspraxis.
Regelmäßig finden deshalb hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Zivilgesellschaft den Weg zum Symposium. Aufgetreten sind hier unter anderem schon … [NAMEN ERGÄNZEN]
